Erfahrungen

Informationen zur Myoreflextherapie | www.myoreflex.de | info@myoreflex.de

Studien

Die Myoreflextherapie ist nach knapp 20 Jahren immer noch eine relativ junge Therapieform. Trotzdem ist sie bereits Gegenstand verschiedener Studien und Forschungsansätze. Wir kooperieren eng mit verschiedenen Instituten wie dem Deutschen Institut für Psychotraumatologie (DIPT) in Köln, dem Zentrum für Psychotraumatologie am Alexianer-Krankenhaus Krefeld, dem Institut für Kommunikation und Gehirnforschung in Stuttgart oder dem Zentrum für Muskel und Knochenforschung der Charité in Berlin.

Dissertation von Dorothea Kilk

Im Rahmen ihrer Dissertation mit dem Titel "Myoreflextherapie als Trauma Komplementär Therapie" befasste sich die Psychologin Dorothea Kilk im Jahr 2005 mit der Frage, ob die Myoreflextherapie als Instrument für die Behandlung psychischer Traumata geeignet sei. Sie kommt zu dem Schluss:

Die Myoreflextherapie hilft dem Patienten über eine Behandlung des kranken Körpers Abwehr- und Kompromissmöglichkeiten zu finden und eine Verknüpfung der körperlichen Beschwerden mit dem affektiven Erleben herzustellen. In einem Modell des funktionellen Körpersymptoms als Ausdruck einer (akuten) traumatischen Reaktion wird in dieser Therapie die Struktur der körperlichen Beschwerden verknüpft mit der Bedeutung ihrer bio-psycho-sozialen Zusammenhänge. Alle untersuchten Patienten der Gesamtstichprobe zeigen deutlich, dass die Myoreflextherapie als Regulationstherapie gestörter, körperlicher Prozesse verstanden werden kann. In allen untersuchten Fällen hat eine vollständige Auflösung bzw. weitestgehende Linderung der körperlichen Beschwerden stattgefunden.

»Die Myoreflextherapie als Trauma Komplementär Therapie hilft traumatisierten Patienten nachweislich, ihre körperlichen Beschwerden zu lindern und trägt zu einer subjektiv empfundenen Verbesserung der Stimmungslage bei. Sie muss als wirkungsvolles Therapieinstrument bei traumatisierten Patienten angesehen werden.«

Evaluation durch Robert Bering und Katharina Muth

Die Psychologen Robert Behring und Katharina Muth kamen in ihrer Publikation "Trauma und Schmerz: Evaluation der Myoreflextherapie im Kontext der Mehrdimensionalen Psychodynamischen Traumatherapie" 2009 zu einem ähnlichen Ergebnis:

"Die Myoreflextherapie stellt eine neurophysiologisch begründete Weiterentwicklung von Techniken der Akupressur und der konzentrativen Bewegungstherapie dar. ... [Sie] nutzt neuronale Regelkreise, um durch zusätzliche Spannung auf definierte Muskelgruppen, Selbstregulationen anzustoßen und Schmerzreduktion zu bewirken. Die Wirksamkeit dieser multimodalen Intervention wurde über ein Prä-Post-Design an 30 Patienten, die sich aufgrund einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) in stationärer Behandlung befanden, evaluiert. [...] Nach ca. sechswöchiger Therapie ergaben sich [...] Effektstärken für die Behandlung, die [...] als groß zu beurteilen sind.

»Es konnte gezeigt werden, dass es aufgrund der Intervention zu einer Entlastung bezüglich der Schmerzsymptomatik sowie der PTBS-assoziierten und allgemein- psychopathologischen Symptomatik kommt.«

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